Malocherland
Ein Dokumentarfilm über Würde und den Wert der eigenen Hände Arbeit
Dokumentation, 2026 (in Produktion)
Über das Projekt
Arbeit ist mehr als Einkommen. Sie strukturiert unser Leben, stiftet Gemeinschaft, gibt Stolz, oder nimmt ihn. Malocherland ist ein dokumentarischer Kinofilm über Menschen, deren Hände, Körper und Gedanken täglich dafür sorgen, dass unser Land funktioniert und die trotzdem kaum sichtbar sind.
Wir begleiten sie auf Baustellen, Tagebauen, in Büros und auf dem Meer. Ihre Geschichten erzählen vom Wandel, vom Zweifel, von der Sehnsucht nach Selbstbestimmung und davon, was bleibt, wenn die Arbeit schwindet.
Der Film fragt nicht: „Was arbeitest du?“, sondern: „Was macht deine Arbeit mit dir?“
SOUNDSCAPES - DIE MUSIK ZUM FILM ENTDECKEN
Warum dieser Film jetzt?
Die Welt verändert sich und mit ihr die Arbeit. Klassische Berufe verschwinden, neue entstehen, viele geraten unter Druck.
Und mittendrin: Menschen, die ihre Arbeit nicht einfach als Job sehen, sondern als Leben.
Wir glauben, dass diese Geschichten fehlen.
Nicht als Statistik oder Sozialreportage. Sondern als ehrlicher, sinnlicher, vielstimmiger Film über Arbeit, Identität, Zugehörigkeit.
Es geht um Selbstwert. Um Anerkennung. Und um die Frage: Wer wollen wir als Gesellschaft sein, wenn wir die vergessen, die das Fundament bilden?
Die Menschen im Zentrum
Da ist Franziska, Baggerfahrerin im Lausitzer Braunkohlerevier, die im Schichtsystem arbeitet und jeden Tag organisiert, wie Arbeit und Muttersein zusammengehen können.
Steffen und Paul, Fischer auf Hiddensee, Vater und Sohn, die trotz leerer Netze und wachsendem Druck an ihrem Beruf festhalten.
Reni, Gewerkschafterin in der Lausitz, die zuhört, verbindet und für faire Bedingungen kämpft – und dabei spürt, was diese Arbeit kostet.
Christian, selbstständiger Handwerker aus Thüringen, der Freiheit lebt und an ihr zu zerreiben droht.
Und Max, Unternehmer im Erzgebirge, der Verantwortung für einen Industriebetrieb übernimmt und die Frage stellt, ob und wie Industrie hier eine Zukunft haben kann.
Ihre Geschichten sind unterschiedlich. Doch sie kreisen um dieselbe Frage: Was bedeutet Arbeit heute – und was macht Arbeit mit den Menschen?
Stil
Malocherland ist poetisch, essayistisch und radikal beobachtend. Der Film will mit ruhiger Kamera, filmischer Geduld und großer Offenheit für Widersprüche wahrnehmen, dokumentieren und archivieren.
Seine Seele ist das Beobachten.
Der Film arbeitet episodisch und folgt den Bewegungen der Menschen, denen er begegnet. Beobachtende Passagen wechseln sich mit Momenten der Reflexion ab – nicht als klassische Interviews, sondern dort, wo Gedanken entstehen: unterwegs, bei der Arbeit, in kurzen Pausen.
Kamera und Ton sind Teil des Erzählens. Die Kamera bleibt nah und unaufgeregt, der Ton folgt der akustischen Realität der Arbeit – Maschinen, Funk, Stimmen, Pausen. Musik trägt Atmosphäre, nicht Erklärung. Malocherland sucht keine Thesen und keine Lösungen, sondern Momente, in denen Haltung sichtbar wird – und lässt Raum für das, was offen bleibt.
Was uns antreibt
„Malocherland ist unser Versuch, Arbeit nicht zu erklären, sondern spürbar zu machen. Ohne Pathos.“
Werte & Arbeitsweise

Kultur und Nachhaltigkeit gehören zusammen. Als Unterzeichner der Jenaer Erklärung setzen wir uns für eine neue Nachhaltigkeitsperspektive ein. Eine, die nicht nur technologische Lösungen verfolgt, sondern den kulturellen Wandel ins Zentrum rückt. Nachhaltigkeit beginnt nicht allein mit politischen Maßnahmen, sie beginnt im Alltag der Menschen, in ihren Gewohnheiten, Werten und sozialen Praktiken.
The Jena Declaration fordert einen Paradigmenwechsel, weg von rein technischen Top-down-Ansätzen, hin zu einem kulturell sensiblen, lokal verankerten Wandel, der Bürger*innen weltweit aktiv einbindet. Kunst und Kultur spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Gleichzeitig übernehmen wir auch in der Filmproduktion Verantwortung. Wir orientieren uns in allen Phasen eines Projekts an ökologischen Mindeststandards und lassen uns dabei von der in Thüringen ansässigen Organisation Save Nature e. V. beraten. Unser Ziel ist ein ressourcenschonender Produktionsprozess, von der Technik über Reisen und Energie bis zum Materialeinsatz.
Wir glauben: Geschichten können Wandel anstoßen. Deshalb erzählen wir Filme, die nachhaltiges Denken greifbar machen, nicht abstrakt, sondern menschlich, nah und lebendig.
Förderung & Kooperation
Malocherland befindet sich derzeit in der Entwicklungs- und Finanzierungsphase.
Wir suchen Partnerschaften mit Förderinstitutionen, Sendern und Stiftungen die unsere Vision teilen:
Einen ehrlichen, künstlerisch eigenständigen Film über eine Klasse, die zu oft vergessen wird.
Unterstützen Sie uns dabei.



